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PRAKTISCHE KÜCHENTIPPS
Erdäpfel in wenig Wasser mit der Schale (ohne Schale geht's zwar schneller, es gehen aber mehr Vitamine und Mineralstoffe verloren), am Besten in einem Dampfdrucktopf, dämpfen. Für Kartoffelteig die Kartoffeln noch warm pressen oder stampfen, oder schon am Vortag kochen und kalt reiben. Werden die Erdäpfel roh für ein Gericht geschält, soll
dies knapp vor Verwendung geschehen, damit sie sich nicht verfärben, verfärben sie sich dennoch, kein Problem, bei der Zubereitung gibt sich das wieder
Die Erdäpfel als natürliches Soßenbindemittel
Reiben Sie ein bis zwei rohe Erdäpfel auf der feinen Seite der Reibe direkt in die Sauce,
die Suppe oder das Ragout und zwar bevor Sie die feine Sauce durch das Sieb passieren. Dann lassen Sie das Ganze nur noch kurz durchkochen und voila - ihre Sauce wird
dadurch viel leichter und kalorienarmer und bildet keine Haut.
ZUBEREITUNG DER KARTOFFEL
Es gibt drei verschiedene Kocheigenschaften – je nach Stärkegehalt der Knolle:
Festkochende, speckige Erdäpfel
bleiben gut in Form, ob man sie kocht, brät oder backt. Sie eignen sich somit hervorragend für alle Gerichte, bei denen ein Auseinanderfallen der Knollen unerwünscht ist, wie bei Salaten, Salz-, Brat- oder Petersielkartoffel.
Vorwiegend festkochende Erdäpfel
sind die "anpassungsfähigsten" Vertreter ihrer Art, denn sie lassen fast alles mit sich machen. Sie sind für die Herstellung von Rösti und Pommes frites ebenso geeignet wie für Salz-, Brat- oder Petersielkartoffel. Außerdem eignen sie sich auch besonders gut für Eintöpfe und Aufläufe, denn sie behalten die feste Form, können aber trotzdem noch Flüssigkeit binden und sind daher auch Ideal als Beilage geeignet.
Mehlig kochende Erdäpfel
brechen beim Kochen leicht auf und haben durch ihren hohen Stärkeanteil einen eher trockenen Charakter. Sie sind ideal zur Herstellung von Pürees, Suppen und Knödel.
